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THEATER im LOFFT Leipzig
11.12. / 12.12. / 13.12.
PROTEIN von ROHE EIER 3000 (LEIPZIG/WIEN)


[Foto: Tobias Hametner]

Eine Veränderung steht an, ganz für einen selbst. Gründe gibt es ja immer reichlich: vielleicht passt der Körper nicht zur eigenen Vorstellung, vielleicht stresst das Alltagsregime zu sehr, vielleicht ist man wirklich einfach zu wenig bei sich selbst.

Dagegen hilft die totale Veränderung. Was passiert, wenn man beschließt das Alte unabgeschlossen hinter sich zu lassen, flankiert von gesunden Shakes, straffer Musik und Training für den fitten Body? Merke: Nur unter Stöhnen lernt der Mensch. PROTEIN denkt darüber nach, was völlige Hingabe bedeutet und inwieweit ein unabhängiges Individuum den eigenen Lauf der Dinge bestimmen kann, wenn die Zukunft nicht mehr für alle ausreicht.

REGIE Stephan Langer TEXT Stephan Langer, Roman S. Pauls SPIEL Roman S. Pauls MUSIK Ricaletto & Guy Offenbach KOSTÜM Hanne Konrad REGIEASSISTENZ Alba Talamo WERKSTATTMACHERINNEN Maria Wendland & Annkathrin Wick DANKE an Stefan-Manuel Eggenweber für Inspiration und Mitarbeit.

http://www.lofft.de/web/aktuell.php?nr=809
www.werkstatt-lofft.de


Wir laden sie hiermit herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Durchs wilde Kurdistan im Museum für Moderne Kunst 3 in Frankfurt am Main, ein. Die Eröffnung findet am 07.12.2017 um 19 Uhr in der Domstraße 3
statt.

Durchs wilde Kurdistan heißt ein Roman von Karl May auf den sich die Ausstellung von Richard Leue, a.k.a. Ricaletto, ironisch bezieht. May war wahrscheinlich nie dort. Eine kleine Delegation, der auch der Künstler angehörte, unternahmen hingegen Anfang des Jahres 2017 eine Reise nach Südkurdistan/Nordirak. Dort trafen wir uns mit Menschen verschiedener politischer Hintergründe, lernten Projekte kennen und Strukturen zu verstehen. Unser Fokus lag unter anderem auf „Camp Mexmûr“, ein Flüchtlingslager welches von den BewohnerInnen „radikal-demokratisch“ selbstverwaltet wird.

In den 1990er Jahren vor der Repression des Türkischen Staates gegen KurdInnen geflohen, haben sich hier ca. 10.000 bis 15.000 Menschen organisiert. Sie nehmen starken Bezug auf den demokratischen Konföderalismus, ein Konzept das beispielsweise auch für die basis-demokratische Selbstverwaltung Rojavas / der Demokratischen Föderation Nordsyriens die Basis bildet.

Zu dem Zeitpunkt unserer Reise hatte der sog. Islamische Staat Mossul sowie Teile des Iraks und Syriens unter Kontrolle. Neben einer internationalen Koalition, sind es vor allem kurdische KämpferInnen, welche den Kampf gegen die Islamisten führten und führen. Vor dem Hintergrund dieser Situation besuchten wir eine Frontlinie bei Kirkuk, aber auch das Rückzugsgebiet der in Deutschland immer noch verbotenen P.K.K. in den Qandil-Bergen, um uns eine Vorstellung von dem Leben und dem Kampf der Guerilla zu machen.

So entstand eine Reisereportage in Form einer Graphic Novel sowie mehrere Interviews und Zeichnungen, welche ab dem 7.12.2017 bis 04.02.2018 in einer Ausstellung im MMK3 zu sehen sein werden.

Opening:
07.12.2017, 19 Uhr, Domstraße 3 60311 Frankfurt am Main.

Weblink:
http://mmk-frankfurt.de/de/nc/ausstellungen/ausstellung-details/article/kopf_oder_zahl/

S T E R I L E R T Y P



L I N D E N O W


JK vs. HtT

Diese Platte ist gegen alle!


powert bei PHANTOM